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Vage Rechtslage sorgt in NRW für Investitionsstau bei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz
Eckpunkte für WTG-Novelle sollen Ende des Jahres stehen
Derweil sollen neue Konzepte die besondere Lebensqualität dokumentieren
Gelsenkirchen, 02.11.2011 – Ambulante Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz sind gefragt wie noch nie. „Wir erleben einen fast schon inflationären Boom bei der Gründung neuer Wohngemeinschaften – und wissen dabei aber auch, dass viele interessierte Investoren noch zögern, weil die Unklarheiten bei der Novellierung des Wohn- und Teilhabegesetzes sie weiterhin irritieren und verunsichern“, sagte Claudius Hasenau, Vorstand des Vereins Wohnen in Gemeinschaft NRW e.V., auf der Fachtagung zu den „Perspektiven ambulant betreuter Wohngemeinschaften“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Die Veranstaltung, zu der wig e. V.-NRW zum dritten Mal eingeladen hatte, war erneut besser besucht als in den Vorjahren. Mit Spannung verfolgten die Teilnehmer aus Initiativen, Pflegediensten und Verwaltungen den Vortrag der NRWStaatssekretärin Marlies Bredehorst zum Stand des WTGNovellierungsverfahrens.
Auch diskutierten sie engagiert über neue Möglichkeiten, den besonderen individuellen Charme und die Qualitäten, die die neue Wohnform aus Sicht von Bewohnern und Angehörigen bietet, zu sichern und nach außen zu dokumentieren.